Homeoffice was denkt ihr ?

  • Ich war am Anfang echt skeptisch ob Homeoffice im großen Stil wie wir ihn in der Corona Zeit kennengelernt haben funktionieren kann. Ich hatte meine Bedenken dass die Produktivität der Mitarbeiter irgend wann gegen 0 geht.

    Heute macht man jeden morgen ein kurzes Sprint Meeting und man könnte auch am Onlinestatus von Discord sehen wer zumindest augenscheinlich anwesend ist. :)

    Andere Firmen scheinen es genau so zu machen jedenfalls funktionieren Termine und Gespräche sehr gut.

    Ich hab sogar das Gefühl das Menschen wieder mehr miteinander sprechen. Dinge die man früher einem kurzen Telefonat erledigt hat, werden heute eh eher längeren Organisatorischen Runden besprochen und selbst Business Partner lernt man so besser kennen.


    Ich bin gerne im Büro mag die oftmals kurzen Gespräche mit Kollegen zwischendurch. Auch finde ich es wichtig den Arbeitsplatz (Büro) oder das Büro Zuhause von privaten Räumlichkeiten zu unterschieden. Beim Arbeiten Netflix oder Amazon zu schauen geht gar nicht. Wobei ich mich an das Musikhören beim Arbeiten nun auch schon sehr gut gewöhnt habe.

    Für mich war das alles Neuland, unvorstellbar und irgend wie komisch.


    Seit Mai gehe bereits wieder freiwillig täglich ins Büro aber irgend wie ist es nicht mehr wie früher. Das arbeiten hat sich verändert und ich hab das Gefühl, das es auf einmal keine Tabus mehr gibt?


    Eigentlich geht man doch immer vom schlechten aus und hofft auf das beste: Seit einigen Wochen gibt es nun keine Homeoffice Plicht mehr. Eigentlich würde man doch erwarten das die Firmen ihre Mitarbeiter alle zurück pfeifen und alle wieder antanzen MÜSSEN. Das würde ich zumindest von Führungskräften erwarten wenn man vom worstcase ausgeht :)


    Doch die Realität zeigt das selbst Chefs auf einmal gerne von zuhause arbeiten. Darüber wieder ins Büro zu kommen, darüber wird nicht nur nicht geredet es wird total tod geschwiegen.

    Es wirkt so als möchte keiner der Buhmann sein wenn man wachende Hunde weckt und auf einmal müssen alle wegen einer Person im Büro antanzen nur weil er sagte man könnte ja mal wieder ins Büro...


    Es wirklich ein bisschen so als ob das Homeoffice vergleichbar mit der Entdeckung des feuers ist und wo Urmenschen entdeckt haben, das fleisch gebraten viel besser schmeckt als rohes Fleisch.


    Ich bin auch wieder kurzdavor wieder ins Homeoffice zu gehen. Wenn keine Kollegen im Büro sind und selbst die Chefs lieber im Homeoffice sind. Warum soll ich dann mit einer Hand voll Leute in einem zwei stöckigen Gebäude arbeiten wenn es keinen Unterschied macht ob ich im Büro bin oder von zuhause arbeite ?


    Die Vorteile überwiegen eindeutig im Homeoffice zu arbeiten. Zumindest wenn man im Homeoffice in Ruhe arbeiten kann.

    Ich sehe aber auch die Probleme die auf uns zu kommen zb das Büros auf einmal überflüssig werden und sich Firmen verkleinern weil man den Platz einfach nicht mehr braucht. Was ist dann aber wenn unvorsehbares passiert ? zb Durch das Arbeiten an der Hausfassade das Arbeiten im Homeoffice auf einmal nicht mehr möglich ist ? Man kann dann vielleicht nicht mehr einfach in Büro ausweichen.

    Gibt das Homeoffice faulen Mitarbeiter die Möglichkeit sich zu verstecken? Wie kann man Menschen leistungsgerecht bezahlen wenn man ihnen nicht über die Schultern schauen? Ja man sieht da Resultat aber man kann die Arbeiten an sich oftmals nicht vergleichen. Woher weiß man also wie produktiv jemand ist der die Buchhaltung von zuhause aus macht.


    Ich bin echt gespannt wie sich das alles entwickelt. Was meinst ihr ?


    Was meint ihr zu dem Thema ?

  • Also ich sehe vor allem die Vorteile für mich, ich spare ca. 2 Std. Fahrt jeden Tag, also ich hab in der Woche quasi ein Arbeitstag mehr für mich, den ich sonst mit Bahnfahren vergeudet habe.


    Meine Arbeit selbst hat nie darunter gelitten, weil das grundsätzlich ein ruhiger Posten ist, in dem man alleine vor sich hin arbeitet. Mit meinen direkten Kollegen hab ich daher auch gar keinen Kontakt mehr, nur halt in den wöchentlichen Meetings und wenn es unbedingt sein muss.


    Also ich sehe nur Vorteile, weil ich hab wirklich keine Nachteile.

  • Da ich ja sowieso alles Zuhause mache, bin ich ein Pionier in Sachen Home-Office-Optimierung (oder so ;p). Es ist ein vertrautes Umfeld, wo einen keiner nervt, abgesehen von Leuten aus dem Internet vielleicht. Ich finds ganz gut, solange man auch tatsächlich Arbeitet.


    Mein Stiefbruder (der studiert) meinte aber, dass es für seine Leistungen eher kontraproduktiv ist, weil er sich zwingen muss, nicht zu zocken oder Netflix zu gucken - wie gesagt, solange man arbeitet, isses gut.

  • Es kommt ja auch immer darauf an, was du als Homeoffice machst. Ich habe mal eine Zeit als technischer Support und als Programmierer gearbeitet, und immer wenn ein Programmierprojekt anstand habe ich das von zu Hause aus genmacht. Ich habe dann immer am Rechner programmiert so lange wie ging, zwischendurch essen, trinken, k*** gehen und irgendwann mal schlafen. Ich habe dadurch ungefähr 16 Stunden pro Tag intensiv gearbeitet, das Büro hätte ich, wegen abschließen, nach 9 Stunden verlassen müssen. Also da war ich dann halt doch sehr produktiv. Zumal ich auch neben meinem Rechner essen und trinken konnte, ohne großartig die Arbeit zu unterbrechen.


    Wenn ich allerdings an meinen generellen Beruf denke, Sicherheitsdienst, und mir vorstelle ich müsste 12 Stunden irgendwelche Überwachungskameras beobachten, ohne Ton und (hoffentlich) meistens nichts los, kannst du natürlich davon ausgehen, dass ich relativ schnell eingeschlafen sein würde.


    Von so anderen Sachen wie Buchhaltung usw. habe ich natürlich nicht viel Ahnung, kann mir aber auch vorstellen, dass das nicht so einfach ist mit Akten immer parat haben und was sonst noch so nötig ist. Genauso wie meine andere Tätigkeit als technischer Support, wo ich ab und an dann auch mal an die gedruckten Akten eines Kunden ran musste. Das stelle ich mir dann natürlich organisatorisch etwas schwieriger vor, wenn auch nicht unlösbar.


    Und, wenn man zu Hause nicht gerade eine dämliche Katze hat die ab und an mal über die Tastatur läuft, scheinen mir die meisten Sachen nicht unüberwindbar zu sein.


    Man darf ja auch die ganzen Vorteile nicht übersehen. Vertrautes Umfeld wurde ja schon genannt, Wege, Zeit und Spritersparnis, somit geringere Kosten für den Arbeitnehmer usw.

  • Wie effektiv ein Mitarbeiter im Homeoffice ist, hängt natürlich immer von der jeweiligen Person und den Gegebenheiten ab.

    Das der Großteil der Leute im Homeoffice nicht oder schlechter arbeiten würden, glaube ich nicht.


    Die Angst vor Kontrollverlust der Vorgesetzten ist in weiten Teilen auch unbegründet.

    Auch eine Anwesenheit von 9-17 Uhr im Büro bedeutet nicht automatisch, das der Mitarbeiter die ganze Zeit produktiv ist.

    Im Endeffekt lässt sich die Arbeitsleistung oftmals auch recht gut am erledigten Arbeitspensum messen.


    Um die freiwerdenden Büroräume braucht man sich derweil auch keine Sorgen machen.

    Bei zu viel Leerstand werden die wohl dann in Wohnungen umgewandelt werden, was sogar positive Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt haben wird.


    Zudem ist man dann nicht mehr gezwungen der Arbeit wegen in die Stadt zu ziehen, was zusätzlich druck aus dem Wohnungsmarkt nehmen könnte.


    Auch der Arbeitgeber hat Vorteile davon.

    Statt des teuren Großraumbüros benötigt man vielleicht nur noch ein kleines Büro mit ein paar Flex-Plätzen.

    Außerdem ist man nicht mehr unbedingt darauf angewiesen das die Fachkräfte in der nähe wohnen oder gewillt sind umzuziehen.


    Und erst die Umwelt: weniger Pendelverkehr, weniger Stau, weniger Unfälle.


    Leider kann ich meinen jetzigen Job nicht ins Homeoffice verlagern, aber dort wo es möglich ist, sollte man es auf jeden Fall in Erwägung ziehen.

  • Zudem ist man dann nicht mehr gezwungen der Arbeit wegen in die Stadt zu ziehen, was zusätzlich druck aus dem Wohnungsmarkt nehmen könnte.

    Dafür ist aber die Nachfrage auf Grundstücke und Häuser in Dörfern gestiegen (wie bei uns in der Region)
    Die Preise sind gewaltig in die Höhe geschossen und die Nachfrage auch, so dass man nur noch von Glück sprechen kann wenn dein Name bei der Vergabe aus dem Hütchen gezogen wurde...
    Das Problem verschiebt sich scheinbar nur :D

    Habe hier auch schon mitbekommen dass einige aus der nächsten Stadt hergezogen sind.

  • Was meint ihr zu dem Thema ?

    Hab noch nie in nem Büro gearbeitet, aber selbst wenn ich ne Firma hätte und Leute einstellen könnte, würd ich es nicht tun, sondern alles über Freelancer machen...


    Aber naja, irgendwie hab ich alles schon so gemacht / gedacht, wie es seit Corona jeder macht, hehe


    Habe hier auch schon mitbekommen dass einige aus der nächsten Stadt hergezogen sind.

    Ist in meiner Heimat auch so, die kommen aus Stuttgart (50km entfernt) in mein Heimatdorf, weil sie da 500m² Grundstücke inkl. Haus zu nem niedrigeren Preis bekommen, als in der Stadt ne 45m² Wohnung inkl. Lärm...


    Wobei das erst seit 5 Jahren so ist, vorher sind die meisten nur weg gezogen, inzwischeh ist aber der Bahnhof im Bau, statt einer Stunde in die nächste Großstadt, braucht man dann nur noch 10min.


    Statt des teuren Großraumbüros benötigt man vielleicht nur noch ein kleines Büro mit ein paar Flex-Plätzen.

    Bleibt nur die Frage, auf was für dumme Ideen die dann kommen, irgendwie müssen die doch ihren Gewinn klein halten, damit sie kaum Steuern zahlen müssen ^^

  • In der Stadt ist die Nachfrage höher und deswegen ist alles teuer. Ich denke die Leute einschließlich mir ziehen eher in die Stadt weil dort die Job Chancen höher sind als auf dem Land (Zumindest war das vor Corona so). Auch kann man in der Stadt mehr Lohn verlangen als auf dem Land.

    Ich kenne auch jemanden der aufs Land gezogen ist und jetzt nur noch Homeoffice macht. Ich frag mich aber wie sicher diese Zugeständnisse sind? Mal gespannt wie lange es dauert bis die ersten Firmen sagen: "Hey kommt wieder in Büro" Wenn du dann auf dem Land wohnst 40km entfernt von der Arbeit, dann haste die A Karte.

    Vielleicht hat sich das dann sogar gelohnt wenn es in ein paar Monaten passiert und du in der Zeit ein Haufen Geld gespart hast.


    Meine Erfahrung ist jedenfalls folgende:


    1.Du wohnst in der Stadt zahlst viel Miete, brauchst aber nicht lange zur Arbeit verdienst aber auch mehr.

    2.Du wohnst außerhalb der Stadt (Land) , zahlst wenig Miete musst aber jeden Tag mindestens 45 min Rein und 45 min rauspendeln. Verdienst ist dafür aber auch weniger.


    Wo ich in München gearbeitet habe, hatte ich einen Theoretischen Arbeitsweg von 25 min in echt hab ich mit dem Auto teilweise 45 min selten auch mal über 1 Stunde gebraucht.


    Jetzt zahl ich lieber mehr Miete und hab dafür auch mehr Freizeit, das ist mir persönlich wichtig.


    Durch Corona hat sich das ein bisschen geändert den viele Firmen bieten Festverträge und du kannst trotzdem von zuhause aus arbeiten.


    Ich könnte mir auch vorstellen, das viele Gewerberäume in Wohnungen umfunktioniert werden, auch weil sich viele Firmen womöglich verkleinern oder Corona nicht überleben.


    Bleibt nur die Frage, auf was für dumme Ideen die dann kommen, irgendwie müssen die doch ihren Gewinn klein halten, damit sie kaum Steuern zahlen müssen ^^

    Die Firmen wollen eher hohe gewinne und brauchen hohe Ausgaben um wenig Steuern zahlen zu müssen. Das macht auch Sinn denn es wäre für alle schlecht wenn die Firmen das Geld Horten statt es zu investieren und so neue Arbeitsplätze schaffen. Vor allem wird so auch das Geld wieder in den Umlauf gebracht.

  • 2.Du wohnst außerhalb der Stadt (Land) , zahlst wenig Miete musst aber jeden Tag mindestens 45 min Rein und 45 min rauspendeln. Verdienst ist dafür aber auch weniger.

    Du meinst wohl: verdienst auch viel bzw gleich. Weil aus deinem Kontext wohnt man zwar aufn Land aber arbeitet ja in der Stadt. Da verdienst du doch nicht weniger je nach dem wo du wohnst. Man hat unterm Strich durch die Fahrtkosten halt weniger.


    Mal gespannt wie lange es dauert bis die ersten Firmen sagen: "Hey kommt wieder in Büro" Wenn du dann auf dem Land wohnst 40km entfernt von der Arbeit, dann haste die A Karte.

    Diese Frage ist halt abzuwarten. Normal sollte man halt nun die Vorteile von Homeoffice checken und sehen dass es auch so für die Zukunft bleibt.
    Bei dem aktuellen Trend bin ich aber auch zuversichtlich dass sich Homeoffice richtig einbürgert.

    Von der Recherche sind viele die aufs Land ziehen auch bereit 1-2x die Woche in die Stadt ins Büro zu fahren. Da sehen die die Vorteile eher aufn Land zu leben. Ist wohl aber auch Personenabhängig, aber wie gesagt der Trend geht dahin.
    Ich selbst zB lebe auch lieber in kleinen Ortschaften mit Industriegebiete, dort arbeite ich dann auch. Stadt kann ich mir absolut nicht vorstellen. Ein Bauernkaff aber auch nicht :D

  • Ich selber komme ja aus Hamburg und lebe nun auf dem Land.


    Wenn ich weiter in Hamburg gewohnt hätte wäre ich wohl schon lange durchgedreht. Die Stadt kann einen schon an die Grenzen der nervlichen Belastung bringen.


    Dazu kommt noch, ich habe mir hier ein Haus gekauft, 400 m² mit Garten, für 16.000 Euro. Gut, ist natürlich keine Villa, aber es geht recht gut. In Hamburg hätte ich da für 40 m², rund 20 Monate wohnen können. Und man darf nicht vergessen, hier bin ich mein eigener Herr. Wenn ich hier ein Loch in eine Wand bohre, und das ist falsch oder so, dann kann ich mir nur selber in den Allerwertesten treten. Wobei letzteres, sprich das ich mein eigener Herr bin, eher das Ausschlaggebende ist als der Mietpreis.


    Denn die Mietpreise sind ja eben halt Angebot und Nachfrage. Das ist auch OK so.

  • Was ich als Problem sehe und ich glaube das ist vielen Firmen gar nicht bewusst:


    Wenn ein Deutscher Autobauer die Firma XYZ beauftrag ein Logo für sie zu erstellen, so hat die Firma xyz einen Vertrag mit dem Autobauer. in 99% dürfen solche nicht rausgegeben werden.

    Wo ich noch Freelancer war, musst ich einen Vertrag ändern damit ich meine Projektdaten auf Onedrive speichern durfte.


    Ich hab den Eindruck im Moment interessiert das noch niemanden aber es wird der Tag kommen wo es zwischen Firmen anfängt richtig zu krachen.

    Spätestens wenn rauskommt das der Mitarbeiter der Firma xyz die Daten geleakt hat oder gehackt wurde.


    Was ist wenn eine Firma sagt: Ne wir wollen nicht das die Mitarbeiter der Firma XYZ die Daten mit nachhause nehmen.

    Ich glaube da wird es noch Konsequenzen geben und sicherlich auch ein paar Gerichtsurteile.


    Du meinst wohl: verdienst auch viel bzw gleich. Weil aus deinem Kontext wohnt man zwar aufn Land aber arbeitet ja in der Stadt. Da verdienst du doch nicht weniger je nach dem wo du wohnst. Man hat unterm Strich durch die Fahrtkosten halt weniger.


    Letztlich ist es deine Entscheidung zu welchen Konditionen du deinen Arbeitsvertrag unterschreibst.

    Wenn du aber für einen vom Land in die Stadt ziehst wo alles teuer ist, dann muss meiner Meinung nach auch der Gehalt entsprechend nach oben angepasst werden.

    Sonst würde ich es nicht machen und der Job Wechsel wäre auch nicht sinnvoll.

    Mal davon abgesehen das ich auf dem Land niemals nen 3D Job bekommen würde.


    Du musst das vielleicht auch mal anderst rum sehen. Wenn du eine Spielerentwickler Firma gründest wo würdest du deinen Firmensitz einrichten ? Auf dem Land wo es schwierig ist Mitarbeiter zu finden. Diese müssen auch mit dem Auto zur Arbeit kommen. Oder in der Stadt wo es gute Verkehrsanbindungen gibt.

    Es geht nicht darum irgend welche Mitarbeiter zu finden sondern du brauchst gute Mitarbeiter und die sind sehr selten und nach denen musst du in einer Großstadt schon sehr genau suchen.

  • Probleme mit Hacken usw. kann man auch minimieren. Mit VPN-Verbindungen und Direktverbindungen auf die eigenen Server usw. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, aber das hat man halt auch in Büros. Und heutige Hacker sind ja wirklich schon extrem gut, wenn die etwas gezielt angreifen wollen, dann tun sie es. Das kann man nicht mit den Anonymus Hackerkidies vergleichen, die sich jedes Mal zu Weihnachten ein Loch in das Gesäß freuen, wenn sie über Weihnachten mal wieder das Playstation oder XBoxnetzwerk per DDOS-Attacke lahmgelegt haben.


    Zudem scheinst du davon auszugehen, dass nur Bauern oder so auf dem Land leben. Dem ist nicht so. Gerade die Mitarbeiter, die etwas drauf haben werden, früher oder später, aufs Land ziehen, oder zumindest an das Randgebiet einer größeren Stadt. Wenn sie jung sind klar, Stadt, Arbeit nahe, Disko nahe usw. Aber wenn es darum geht ein Leben anzufangen, mit Familie, Haus, Hund und/oder Katze, dann werden sie sich nicht das Zentrum einer Stadt aussuchen. Dann ist auch der Zeitpunkt gekommen, wo sie sich einen Job außerhalb der Stadt suchen werden. Es werden nur ganz wenige sein, die eigentlich keinen Bock auf Familie usw. haben, denen die Karriere wichtiger ist als das Leben, und eventuell noch die Party am Wochenende wichtig ist, und da gibt es ja Branchen wo das fast schon zum guten Ton gehört, wie zum Beispiel Mode- und Werbebranche. Die setzen mit Sicherheit auch andere Prioritäten.


    Inzwischen haben Umfragen aber auch gezeigt, dass den Menschen Geld eigentlich nicht so extrem wichtig ist und es immer mehr auf die Freizeit, Freiheit und Familie ankommt. Aber einer gewissen Gehaltsstufe kannst du die meisten Mitarbeiter auch nicht mehr mit einer Gehaltserhöhung locken. Früher oder später ändern sich dann halt die Prioritäten im Leben.


    Von daher, um mal deine Frage zu beantworten, ich würde die Spieleschmiede eher auf dem Land aufmachen. Großes und günstiges Gebäude mit viel Platz für die Mitarbeiter, und das zu einem eher fairen Preis als in der Stadt. Und die Mitarbeiter werden schon kommen.

  • Man hat unterm Strich durch die Fahrtkosten halt weniger.

    Könntest auch einfach deinen Arbeitgeber um Fahrtkostenerstattung bitten, 30 Cent pro km am Tag werden erstattet.

    Das gute fürs Unternehmen: Zu 100% als Werbungskosten absetzbar.

    Wenn dein Auto nicht mehr als 10l Benzin auf 100km schluckt, machst sogar noch Gewinn dabei ^^


    Spätestens wenn rauskommt das der Mitarbeiter der Firma xyz die Daten geleakt hat oder gehackt wurde.

    Wie Tomarr schon sagte, kann man gegen Hacks, viel unternehmen.

    Gegen Leaks gibt es Gesetze (Datendiebstahl), man kann z.B. schon allein für den Versuch, bis zu 3 Jahre in den Knast wandern...

    Wem das nicht reicht, setzt eben eine zusätzliche Klausel in den Arbeitsvertrag, wie z.B. Strafzahlung, Jobverlust, Öffentliche Anprangerung, usw.

    Letzteres dürfte in den USA weniger problematisch sein, als in DE, da dort ja auch jeder Kinderschänder mit Foto und Adresse im Internet frei ersichtlich ist, während sie bei uns anonym bleiben ^^


    Zusätzlich gibts ja auch noch die Möglichkeit, einem Mitarbeiter zu verbieten, innerhalb von einer bestimmten Frist, nach dem Ausscheiden, für einen Arbeitgeber in der gleichen Industrie zu arbeiten.

    Gab ja damals beim Entwickler von ARK, nen großen Rechtsstreit, genau aus diesem Grund, weshalb die letztendlich von den Chinesen übernommen wurden, weil es zu teuer war, hehe


    Wobei man bei Leaks auch unterscheiden muss, zwischen gestohlenen Daten und absichtlichen Leaks.

    Denn Leaks bedeuten nunmal auch kostenlose Werbung...


    Wenn du eine Spielerentwickler Firma gründest wo würdest du deinen Firmensitz einrichten ?

    Ganz klar, auf dem Land...

    Ich würde aber auch keinen Bürokomplex für Hunderte Mitarbeiter hin stellen, sondern alles per Freelancer machen.


    Es geht nicht darum irgend welche Mitarbeiter zu finden sondern du brauchst gute Mitarbeiter und die sind sehr selten und nach denen musst du in einer Großstadt schon sehr genau suchen.

    Wenn man lokal sucht, mit Sicherheit, wenn man an keine Örtlichkeiten gebunden ist, ist alles möglich ^^

  • Probleme mit Hacken usw. kann man auch minimieren. Mit VPN-Verbindungen und Direktverbindungen auf die eigenen Server usw. Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, aber das hat man halt auch in Büros. Und heutige Hacker sind ja wirklich schon extrem gut, wenn die etwas gezielt angreifen wollen, dann tun sie es. Das kann man nicht mit den Anonymus Hackerkidies vergleichen, die sich jedes Mal zu Weihnachten ein Loch in das Gesäß freuen, wenn sie über Weihnachten mal wieder das Playstation oder XBoxnetzwerk per DDOS-Attacke lahmgelegt haben.


    Wie Tomarr schon sagte, kann man gegen Hacks, viel unternehmen.

    Gegen Leaks gibt es Gesetze (Datendiebstahl), man kann z.B. schon allein für den Versuch, bis zu 3 Jahre in den Knast wandern...

    Wem das nicht reicht, setzt eben eine zusätzliche Klausel in den Arbeitsvertrag, wie z.B. Strafzahlung, Jobverlust, Öffentliche Anprangerung, usw.

    Letzteres dürfte in den USA weniger problematisch sein, als in DE, da dort ja auch jeder Kinderschänder mit Foto und Adresse im Internet frei ersichtlich ist, während sie bei uns anonym bleiben ^^

    Erst kürzlich haben Hacker wieder Festplatten verschlüsselt und verlangen Millionen an Erpressungsgeld. Interessiert diese Hacken die Höhe der Strafe ?

    Eine Firma ist nur so sicher wie Ihr dümmster Mitarbeiter oder der Mitarbeiter der es mit der Sicherheit nicht so genau nimmt. Ich glaube dass es in sehr vielen Firmen Mitarbeiter gibt die als Admin auf ihrem Rechner arbeiten.
    Es liegt an der Firma alles richtig für die Mitarbeiter einzurichten damit Mitarbeiter zumindes tnicht ausversehen schaden anrichten können. Sich davor zu schützen dass nicht doch ein Mitarbeiter ein USB Stick in den PC schiebt und etwas drauf kopiert ist unmöglich. Genau so gut könnte man Daten auf irgendwohin uploaden.

    Was viele vielleicht nicht wissen: Wenn du mit Global Players zusaammenarbeiten machen die am Anfang einen Sicherheitscheck dir. Bevor sie mit dir als Kunde zusammenarbeiten wollen wie wissen was du dafür deine Daten zu schützen. Du musst dich quasi nackig machen. Das passiert natürlich nicht wenn du mit Schachverein hinterdumfingen zusammenarbeitest :)


    Zusätzlich gibts ja auch noch die Möglichkeit, einem Mitarbeiter zu verbieten, innerhalb von einer bestimmten Frist, nach dem Ausscheiden, für einen Arbeitgeber in der gleichen Industrie zu arbeiten.

    Das glaub glaub ich aber nicht zumindest nicht in Deutschland. Das Würde bedeuten wenn ich als 3D Artist bei meiner jetzigen Firma aufhöre dürfte ich für ein paar Monate nicht mehr als 3D Artist arbeiten ? Dann müsste ich quasi einen Übergangsjob machen bis die Frist abgelaufen ist ?

    Das kann mir nicht vorstellen und so einen Arbeitsvertrag würde ich auch niemals unterschreiben.

    Sowas in den Arbeitsvertrag reinzuschreiben ist einfach nur eine Frechheit und zeigt mangelndes Vertrauen den Mitarbeiter gegenüber.

    Wobei man bei Leaks auch unterscheiden muss, zwischen gestohlenen Daten und absichtlichen Leaks.

    Denn Leaks bedeuten nunmal auch kostenlose Werbung...

    Das beduetet aber auch das niemand mehr mit dir zusammenarbeiten möchte.



    Ganz klar, auf dem Land...

    Ich würde aber auch keinen Bürokomplex für Hunderte Mitarbeiter hin stellen, sondern alles per Freelancer machen.

    Dann hast du einen Problem mit dem Finanzamt und der Scheinselbständigkeit. Außerdem sind Freelancer viel teurer wie festangestellte es sei du nimmst Freelancer im Ausland zb aus Indien. Die sind zwar billig aber Deadlines und genauen Arbeiten interessiert die nicht.

    Als Arbeitnehmer bekommst du deinen Buttogehalt, das der Brutto Gehalt + Arbeitnehmer Anteil. Dem Arbeitgeber Anteil bezahlt dein Arbeitgeber. Als Freelancer musst du Arbeitgeber + Arbeitnehmer Anteil an Sozialabgaben abdrücken. Das musste du berücksichtigen. Als Freelancer musst du du den Urlaub mit einrechnen, den musst du dir ebenfalls bezahlen lassen. In deinem Urlaub als Freelancer verdienst du nämlich keinen Cent.

    Auch Krankheit musst du mit einkalkulieren genau so wie Software Lizenzen die normalerweise dein Arbeitgeber bezahlt.


    Dann hast du das Glück und hast Top Freelancer gefunden und dann nimmt der auf einmal einen anderen Auftrag bei einer anderen Firma an wo er 50 Euro mehr im Monat verdient. Auch hier gibt es einen Konkurrenzkampf.


    In der Theorie ist das immer alles ganz easy aber Praxis eben nicht.

  • Sich davor zu schützen dass nicht doch ein Mitarbeiter ein USB Stick in den PC schiebt und etwas drauf kopiert ist unmöglich. Genau so gut könnte man Daten auf irgendwohin uploaden.

    Ist bei uns unmöglich. Upload Seiten sind gesperrt. Für USB Ports brauchst du Sonderberechtigung die dann nur 1 Admin aus der IT Abteilung hat. Also ganz so einfach ist es bei uns zumindest nicht. Wenn nicht sogar unmöglich.
    Auch falls externe Firmen für uns arbeiten, dann auch wie Tomarr sagte über Direktverbindungen, oder die kommen sogar zu uns in die Firma für die Dauer des Auftrags.

    Eine Firma ist nur so sicher wie Ihr dümmster Mitarbeiter oder der Mitarbeiter der es mit der Sicherheit nicht so genau nimmt.

    Auch hier findet 1x im Jahr eine Unterweisung statt wie man mit bestimmten Daten, Situationen, Emails etc umzugehen hat um die Sicherheit der Firma zu garantieren.
    Wird aber von Firma zu Firma unterschiedlich sein, je nach Größe und Name der Company.

  • Sich davor zu schützen dass nicht doch ein Mitarbeiter ein USB Stick in den PC schiebt und etwas drauf kopiert ist unmöglich.

    Unmöglich würd ich nicht sagen...
    Man kann das PC-Gehäuse ja einfach in nen Käfig setzen, der abschließbar ist, wo man als einfacher Angestellter, nicht einfach die Tastatur kurz abstöpseln kann um nen Stick rein zu stecken ^^


    Edit: Oder wie wärs damit, dass man alles nur noch an den Arbeitsplatz streamt?

    Was in der Gaming-Branche möglich ist, könnte auch die Zukunft für Unternehmen sein, somit gibt es auch keine Hürde mehr was Home-Office angeht (vorausgesetzt natürlich ne Internetverbindung für Tasten-Eingaben und Bild-Antwort).


    Genau so gut könnte man Daten auf irgendwohin uploaden.

    W-Lan gibts natürlich auch keins, wie Tomarr bereits schrieb, alles nur Direktverbindungen.


    Das kann mir nicht vorstellen und so einen Arbeitsvertrag würde ich auch niemals unterschreiben.

    Ist nicht unüblich in höheren Positionen:

    https://www.haufe.de/personal/…enzklausel_76_432992.html


    Als 3d-Artist bist du nur ein kleines winziges Rädchen im System, da wird das wohl eher nicht eintreten, das trifft eher auf die zu, die einzigartige Ideen entwickeln, wie Programmierer, Wissenschaftler, Ingenieure (oder eben die was mit Daten zu tun haben, einschließlich der Chefs) ^^


    Sowas in den Arbeitsvertrag reinzuschreiben ist einfach nur eine Frechheit und zeigt mangelndes Vertrauen den Mitarbeiter gegenüber.

    Kennst ja sicherlich das Sprichwort:
    "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser".


    Das beduetet aber auch das niemand mehr mit dir zusammenarbeiten möchte.

    Hier noch ein Link für dich:

    https://www.ingame.de/guides/l…den-hamburg-13534254.html

    Scroll runter zu "Leaks als Marketing-Strategie: alles Absicht?"

  • Sowas in den Arbeitsvertrag reinzuschreiben ist einfach nur eine Frechheit und zeigt mangelndes Vertrauen den Mitarbeiter gegenüber.

    Ich finde es erstaunlich. Auf der einen Seite argumentierst du ständig, dass Homeoffice unsicher ist, weil die Mitarbeiter dies und jenes unerlaubt tun könnten. Und jetzt setzt du plötzlich auf Vertrauen? Entscheide dich doch mal.


    Das glaub glaub ich aber nicht zumindest nicht in Deutschland. Das Würde bedeuten wenn ich als 3D Artist bei meiner jetzigen Firma aufhöre dürfte ich für ein paar Monate nicht mehr als 3D Artist arbeiten ? Dann müsste ich quasi einen Übergangsjob machen bis die Frist abgelaufen ist ?

    Das sind ganz übliche Verträge in höheren Positionen, wie Butterfly es ja schon geschrieben hat. Glaube mir, bei den Positionen, um die es dabei geht, unterschreibst du. Zumal du für eine solche Position auch keinen anderen Vertrag bekommen wirst.


    es sei du nimmst Freelancer im Ausland zb aus Indien. Die sind zwar billig aber Deadlines und genauen Arbeiten interessiert die nicht

    Haben wir hier vielleicht ein paar kleine Vorurteile? Mal davon abgesehen, dass gerade Inder, hervorragend programmieren können, also zumindest diejenigen die es können, Freelancer leben davon, dass ihre Arbeit auch abgenommen wird und von Aufträgen. Beides passiert nur, wenn sie gut arbeiten und wenn ihr Ruf gut ist. Ansonsten können sie sich ihr Freelancerdasein auch gleich wieder abschminken.


    Ich glaube schlichtweg, dass deine Sichtweise extrem eingeschränkt ist. Du gehst immer wieder von dir aus. Aber du, dein Leben und dein Job, bilden nun mal nicht die Norm. Es gibt nahezu unendlich viele Lösungen ein Problem, Job, Unternehmen oder was auch immer, anzugehen.

  • Ist bei uns unmöglich. Upload Seiten sind gesperrt. Für USB Ports brauchst du Sonderberechtigung die dann nur 1 Admin aus der IT Abteilung hat. Also ganz so einfach ist es bei uns zumindest nicht. Wenn nicht sogar unmöglich.
    Auch falls externe Firmen für uns arbeiten, dann auch wie Tomarr sagte über Direktverbindungen, oder die kommen sogar zu uns in die Firma für die Dauer des Auftrags.


    Auch hier findet 1x im Jahr eine Unterweisung statt wie man mit bestimmten Daten, Situationen, Emails etc umzugehen hat um die Sicherheit der Firma zu garantieren.
    Wird aber von Firma zu Firma unterschiedlich sein, je nach Größe und Name der Company.


    Ich glaube da ist deine Firma echt einer der Ausnahmen selbst in konzernen wird das oftmals nicht gemacht. :thumbup:

    Ich finde es erstaunlich. Auf der einen Seite argumentierst du ständig, dass Homeoffice unsicher ist, weil die Mitarbeiter dies und jenes unerlaubt tun könnten. Und jetzt setzt du plötzlich auf Vertrauen? Entscheide dich doch mal.

    ich hab keine Seite. Deswegen hab ich den Thread ja auch erstellt. Augenscheinlich hat bei dem Thema das Homeoffice Vorteile für alle umso mehr interessieren mich die Nachteile. ich gehe einfach nur objektiv an die Sache ran.



    Haben wir hier vielleicht ein paar kleine Vorurteile? Mal davon abgesehen, dass gerade Inder, hervorragend programmieren können, also zumindest diejenigen die es können, Freelancer leben davon, dass ihre Arbeit auch abgenommen wird und von Aufträgen. Beides passiert nur, wenn sie gut arbeiten und wenn ihr Ruf gut ist. Ansonsten können sie sich ihr Freelancerdasein auch gleich wieder abschminken.


    Ich glaube schlichtweg, dass deine Sichtweise extrem eingeschränkt ist. Du gehst immer wieder von dir aus. Aber du, dein Leben und dein Job, bilden nun mal nicht die Norm. Es gibt nahezu unendlich viele Lösungen ein Problem, Job, Unternehmen oder was auch immer, anzugehen.

    Ne keine Vorurteile nur sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Wo ich noch Freelancer war, hab ich ein paar mal Aufträge ausgelagert unter anderem an Inder und da habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht, das war das immer (ohne Ausnahme) eine Katastrophe. Entweder haben sie viel zu spät abgegeben oder ich musste noch überarbeiten. Heute würde ich Aufträge lieber an einen Deutschen 3dLER abgeben; den ich kenne dafür aber ein gutes gewissen. Auch wenn ich so nichts daran verdiene.



    Als 3d-Artist bist du nur ein kleines winziges Rädchen im System,

    Wenn du persönlich wirst, werde ich es auch: Wenn ich als 3D Artist ein kleines Rädchen bin? Was bist dann du ?

  • ich hab keine Seite. Deswegen hab ich den Thread ja auch erstellt. Augenscheinlich hat bei dem Thema das Homeoffice Vorteile für alle umso mehr interessieren mich die Nachteile. ich gehe einfach nur objektiv an die Sache ran.

    Doch hast du, sonst würdest du nicht gegen jedes Argument gegenanlaufen.


    Wenn icih als 3D Artist ein kleines Rädchen bin? Was bist dann du ?

    Wie viele 3D-Artists gibt es? Also, wenn ich so mal sehe wie viele da schon alleine in der Spielebranche, teilweise auch an einem Spiel gleichzeitig, arbeiten, dann sind das nicht gerade wenige. Dazu kommen dann noch technische Zeichner und so weiter. Da willst du doch keinem erzählen, dass du irgendwie etwas Größeres bist? Und wenn ich mal ganz ehrlich sein darf, ich habe von dir auch noch nichts gesehen, was man nicht auch irgendwie mit etwas Übung und Zeit so hinbekommen würde. Ich wette mit dir, dass du noch nie die Verantwortung für ein Team übernommen hast, noch nie Verantwortung in diese Richtung oder ähnliches. Du wirst wahrscheinlich immer eher so einen Auftrag bekommen haben in einer Form von "Wir brauchen..." und nun mach mal.


    Zumindest würde es mich wundern, wenn du, außer vielleicht um mal zu schauen wie du dich so machst, längere Zeit eine Führungsrolle übertragen bekommen hättest. Dazu hast du einfach nicht die Qualitäten. Das ist zwar OK, kann ja nicht jeder Häuptling sein, man braucht halt auch Indianer. Aber in dem Moment ist man halt ein kleines Rädchen.

  • Da willst du doch keinem erzählen, dass du irgendwie etwas Größeres bist?

    Etwas größtes ? Ich bin 3D Artist und ich hab niemals behauptet etwas größtes zu sein. Ich mag meinen Beruf und meine Arbeit und das was ich mache kann nicht jeder und macht auch nicht jeder. Dreh das wie du willst aber ich hab nie behauptet etwas großeres zu sein ich bin das was ich bin und dafür muss ich mich sicherlich auch nicht rechtfertigen.

    Ich wette mit dir, dass du noch nie die Verantwortung für ein Team übernommen hast, noch nie Verantwortung in diese Richtung oder ähnliches. Du wirst wahrscheinlich immer eher so einen Auftrag bekommen haben in einer Form von "Wir brauchen..." und nun mach mal.

    Ich hatte sehr wohl schon Verantworung für keine Teams .

    Dazu hast du einfach nicht die Qualitäten. Das ist zwar OK, kann ja nicht jeder Häuptling sein, man braucht halt auch Indianer. Aber in dem Moment ist man halt ein kleines Rädchen.

    Ich glaube dann kennst du meine Arbeiten nicht.


    ich habe beispielsweise schon für Gloabal Player wie Bosch gearbeitet und ich hab einiger meine Arbeiten hier auch schon gezeigt. Ich muss mir ganz sicher nicht sagen lassen meine Arbeiten sind schlecht. Das weiß ich das es nicht so ist ich hab deswegen den Eindruck du kannst das überhaupt nicht einschätzen und weißt oftmals nicht was dahinter steckt.

    Die Verpackungsmaschine die ich für Bosch gemacht habe, hast du mit Sicherheit nicht gesehen.


    Wie war das nochmal mit den Vorurteilen ?