Lernen und Studium

    • Offizieller Beitrag

    Selbst, wenn es um Abschreibungen gehen würde. So ändert das doch nichts daran, wenn die Firma dann sagt, ich muss die Abos mal ruhen lassen oder so, dann ist auch Essig mit der Software. Die ist weg, einfach so.

    Das geht so nicht. Nochmal: Du schreibst eine Software über 3 Jahre ab. Mal als Beispiel: Es ist völlig egal, ob du sie nun für 3600 € auf einmal kaufst oder ob du im Monat 100 € als Abo für die Software bezahlst. Bezahlst du 100 € im Abo, zahlst du im Jahr 1200 € und in 3 Jahren somit 3600 €. Beide Modelle kommen also auf dasselbe Ergebnis.


    Wenn du nun ein Abo mit 100 € im Monat machst, das nur 2 Jahre läuft, und dann das Abo kündigst, kannst du den gesamten Betrag nicht abschreiben. Solltest du bereits Geld abgeschrieben haben, wird das Finanzamt diese Summe zurückfordern.

    Du musst dich also entscheiden: Ich kaufe eine Software für 3600 € und schreibe sie über 3 Jahre ab. Oder ich mache ein Abo-Modell mit 100 € im Monat für 3 Jahre und schreibe die 100 € monatlich ab. Der Endbetrag wäre in diesem Beispiel derselbe, nur ist der Unterschied, dass du ein Abo, das du unter 3 Jahren kündigst, nicht vollständig abschreiben kannst.


    Als Hobby-Nutzer ist das egal, da du kein Einkommen hast und somit nichts zum Abschreiben hast.


    Mal davon abgesehen, dass du bei einem 3-Jahres-Abo einen besseren Preis bekommst als bei einem Monatsabo oder beim Kauf der Software auf einmal.


    Langfristig fährst du mit dem Abo-Modell teurer, dafür hast du aber auch den Support und alle Updates, die man vielleicht nicht braucht, wie IRO schon meinte.


    Denn, Privatkunden werden bei diesen Modellen komplett ausgeschlossen. Es sei denn, jemand hat reichen Papi oder so, dann ist es für ihn wahrscheinlich auch kein Problem.

    Das liegt halt auch daran, dass Firmen wie Autodesk die Privatkunden nicht unbedingt ansprechen. Sie bevorzugen eher Geschäftskunden. Zumindest ist das mein Eindruck.

    Ich wüsste auch nicht, welchen Vorteil Autodesk hätte, Maya oder 3ds Max für einen Spottpreis anzubieten. Warum sollten sie das tun?

    Was Autodesk möchte, ist Studenten mit der Studentenversion an ihre Software zu binden, sodass sie später damit arbeiten.


    BTW gab es früher eine Zeit wo Epics Zielgruppe auch nicht die Privatanwender waren. Das war eine Zeit wo man für Unreal noch Lizenzgebühren bezahlen musste.



    Aber wie gesagt, das, was sich immer Abomodell schimpft, was ja eigentlich nicht stimmt, denn wenn du ein Abo abschließt, zum Beispiel bei Zeitschriften, dann musst du ja auch nicht die alten Ausgaben zurückgeben. Ein Abo besteht eigentlich immer darin, dass du in regelmäßigen Zeitabständen etwas bekommst. Eigentlich ist das Ganze lediglich ein abgespecktes Leasingmodell, wobei man beim Leasing für gewöhnlich mit einer Restsumme, oder Ablösesumme, wenn du es so nennen willst, die Möglichkeit hast, dein Leasingobjekt auszulösen und auch zu behalten.

    Über das Lizenzmodell kann man sich streiten, keine Frage.

    Substance hatte ja ein Lizenzmodell, bei dem du monatlich zahlst und Substance dann dir gehört hat, quasi ein Ratenkauf.

    Bei den heutigen Abomodellen geht es, wie weiter oben geschrieben, eher um die Planbarkeit der Firmen. Wir haben so und so viele Abonnenten, das bedeutet, es kommt in den nächsten 12 Monaten so und so viel Geld rein. Dadurch können wir so viele Mitarbeiter bezahlen und diese und jene Projekte in der und der Zeit realisieren.


    Es hat sich in den letzten 20 Jahren auch soviel Geändert. Was zb die Ansprüche der Konsumenten angeht.


    Wenn ich jetzt schon wieder sehe wie Manor Loards als komplett nicht fertiges Game rausgehauen wurde weil der Schmiede die Kohle ausgegangen ist.

    Da stell ich mir als Entwickler die Frage wie soll man auf dieser Basis noch Computerspiele Entwickeln ? Die Preise noch weiter erhöhen ? Die Ansprüche die die Kunden (Wir) haben runterschrauben ?


    Planbarkeit ist einfach verdammt wichtig für Firmen und Abomodelle oder auch DLCs sind nun mal eine Möglichkeit Software oder Games langfristig zu finanzieren und voranzutreiben.


    Wenn ich zb Anno 1800 anschaue wo Basisspiel heute noch richtig viel kostet und du locker das 3 Fache für DLSs ausgeben kannst und alle 3 Monate neue DLCs rauskommen. Das kann Ubisoft nur machen weil sie richtig viel Kohle haben.


    EInem kleinen Studio geht einfach die Kohle aus bevor das Spiel fertig ist. Oder das spiel wird nicht gut und dann ne Enttäuschung.

  • Das geht so nicht. Nochmal: Du schreibst eine Software über 3 Jahre ab. Mal als Beispiel: Es ist völlig egal, ob du sie nun für 3600 € auf einmal kaufst oder ob du im Monat 100 € als Abo für die Software bezahlst. Bezahlst du 100 € im Abo, zahlst du im Jahr 1200 € und in 3 Jahren somit 3600 €. Beide Modelle kommen also auf dasselbe Ergebnis.


    Wenn du nun ein Abo mit 100 € im Monat machst, das nur 2 Jahre läuft, und dann das Abo kündigst, kannst du den gesamten Betrag nicht abschreiben. Solltest du bereits Geld abgeschrieben haben, wird das Finanzamt diese Summe zurückfordern.

    Du musst dich also entscheiden: Ich kaufe eine Software für 3600 € und schreibe sie über 3 Jahre ab. Oder ich mache ein Abo-Modell mit 100 € im Monat für 3 Jahre und schreibe die 100 € monatlich ab. Der Endbetrag wäre in diesem Beispiel derselbe, nur ist der Unterschied, dass du ein Abo, das du unter 3 Jahren kündigst, nicht vollständig abschreiben kannst.

    Wenn du das Abo nach zwei Jahren kündigst, zahlst du ja auch nicht die komplette Summe, deswegen musst du aber nichts ans Finanzamt zurückzahlen, denn welche Endsumme willst du denn dem Finanzamt melden? Gibst du dem Finanzamt an, dass die Software normalerweise so teuer ist, wie, wenn du 2 Jahre least, oder wie, wenn du 8 Jahre least. Nein, du gibst die laufenden Kosten von 100 Euro im Monat an, als laufende Kosten, bzw. Betriebsmittel. Und das machst du halt so lange, wie du das Abo nutzt. Weil, das sagst du ja am Ende selber, was ist, wenn du länger least? Passt also nicht so ganz.

    Wenn ich jetzt schon wieder sehe wie Manor Loards als komplett nicht fertiges Game rausgehauen wurde weil der Schmiede die Kohle ausgegangen ist.

    Da stell ich mir als Entwickler die Frage wie soll man auf dieser Basis noch Computerspiele Entwickeln ? Die Preise noch weiter erhöhen ? Die Ansprüche die die Kunden (Wir) haben runterschrauben ?

    Die Abomodelle machen die Planbarkeit nicht besser. Vorher sagst du, ich brauche eine Lizenz, 10 Rechner, von Maya, Cascadeur, Substance, Photoshop. Nur mal so als Beispiel. Dann hast du geschaut, aha pro Lizenz, sagen wir 500 Euro, also 5.000 Euro. Cascadeur, pro Lizenz 250 Euro, also 2.500 Euro. Substance, vielleicht 100 Euro, also 1.000 Euro. Photoshop, 70 Euro, also 700 Euro. Am Ende kamst du dann auf 9.200 Euro. Du konntest das Abschreiben und gut ist.

    Heute hast du bei den Programmen dann Dauerkosten von, sagen wir mal 1.000 Euro im Monat. Nach 10 Monaten zahlst du drauf.

    Du gehst immer davon aus, dass die Software 3.600 Euro oder so gekostet hatte. Nein, früher konntest du 3D-Studio Max, auf CD, für 300 DM, also 150 Euro bekommen. Und ja, die Entwicklung geht zwar weiter, die Software wird (hoffentlich) auch besser usw., die Preise steigen auch ein wenig, keine Frage. Aber von 150 Euro zu 3.600 Euro ist doch eine gewaltige Diskrepanz.

    Und ich habe gerade mal nachgeschaut, derzeit liegt 3D-Studio Max bei 274 Euro im Monat. Also das, was du früher für eine volle Lizenz bezahlt hast, da legst du fast das Doppelte für ein Leasing hin, welches dir jederzeit gesperrt werden kann.

    Wie gesagt, nichts dagegen, wenn ein Produkt natürlich auch teurer wird, aber das ist dann doch schon eher sittenwidrig. Für ein Jahr gibt es die Lizenz dann für 2.208 Euro, etwas rabattiert. Das ist absoluter Wahnsinn.

    Ich verstehe immer gar nicht, wie man sowas auch noch schönreden kann.

  • Ich verstehe auch nicht wie man das gut reden kann, man hat schließlich nichts davon.


    Ich denke aber auch das wird sich noch rächen, so wie ich das sehe schmälen sie ihre Verbreitung selbst und so wird die Konkurrenz automatisch zum neuen Standard.

  • Ich wollte mir ein Grafiktablett holen. Gibt es da eins was ihr mir empfehlen könnt? : )

    Kommt drauf an, wofür. Für 3D-Programme würde ich dir eher zu einer 3D-Maus raten. Gibt es von billig bis teuer.

    Einfachere Variante: https://www.amazon.de/3Dconnex…e8-4542-bb58-939a88195e78

    Pro Variante: https://www.amazon.de/3Dconnex…e8-4542-bb58-939a88195e78

    Die einfache Variante ist mehr nur dazu da um durch das 3D-Szenario zu navigieren, die Pro hat dann noch ein paar Shorcuttasten.

    Wenn es dir mehr ums Zeichnen geht, zum Beispiel mit Krita oder so, da gibt es verschiedene, die sogar recht günstig sind. Aber auch da würde ich jetzt nicht unbedingt das Allergünstigste nehmen. Auf jeden Fall eins mit Druckempfindlichkeit. Dann ist natürlich die Größe noch wichtig, die meisten sind relativ klein, was jetzt nicht so mein Fall wäre, man sollte schon so DIN A4 haben, oder etwas größer, eventuell auch eine Vorlage einlegen können oder so. Die von Wacom waren zumindest früher, als ich mal eins hatte, ganz gut. Aber alle Firmen kenne ich da jetzt auch nicht. Kann natürlich noch andere geben, die eine gute Qualität zu angemessenem Preis haben.

    • Offizieller Beitrag

    Ich verstehe auch nicht wie man das gut reden kann, man hat schließlich nichts davon.

    Das nichts mit gut heißen zu tun so nicht nun mal die Gesetze in Deutschland.

    Wenn du das Abo nach zwei Jahren kündigst, zahlst du ja auch nicht die komplette Summe, deswegen musst du aber nichts ans Finanzamt zurückzahlen, denn welche Endsumme willst du denn dem Finanzamt melden? Gibst du dem Finanzamt an, dass die Software normalerweise so teuer ist, wie, wenn du 2 Jahre least, oder wie, wenn du 8 Jahre least. Nein, du gibst die laufenden Kosten von 100 Euro im Monat an, als laufende Kosten, bzw. Betriebsmittel. Und das machst du halt so lange, wie du das Abo nutzt. Weil, das sagst du ja am Ende selber, was ist, wenn du länger least? Passt also nicht so ganz.

    So funktioniert das aber nicht.

    Nochmal: Wenn du eine Maya-Lizenz kaufst und sie ein Jahr nutzt oder das Abo nach einem Jahr kündigst, kannst du nichts abschreiben. Du musst die Software mindestens drei Jahre nutzen, um sie abschreiben zu können.

    Ein Worst-Case für das Finanzamt wäre folgendes: Du machst ein Maya-Abo für drei Jahre und zahlst 6623 € im Voraus für drei Jahre. Das sind 2207,67 € pro Jahr. Von den 6623 € sind 5564,71 € netto und 1058,29 € MwSt.

    Dann kannst du jährlich 5564,71 € / 3 Jahre = 1854,90 € abschreiben.

    Diesen Betrag zahlst du im Jahr weniger Steuern an das Finanzamt.

    Wenn du die Dreijahreslizenz abgeschlossen hast, meldest du das dem Finanzamt, und das Finanzamt schreibt die Software über drei Jahre ab.

    Wenn du die Software nur ein Jahr nutzt, kannst du nichts abschreiben, weil du sie mindestens drei Jahre nutzen musst. Wenn du sie nach zwei Jahren kündigst, hast du dem Finanzamt bereits gemeldet, dass du sie drei Jahre nutzen wirst. Wenn du dann angibst, dass du sie nur zwei Jahre genutzt hast und im dritten Jahr nicht mehr, will das Finanzamt das Geld zurück. So ist das nun mal.

    Software, die du weniger als drei Jahre nutzt, gilt als GWG (geringwertiges Wirtschaftsgut). Die kannst du nicht abschreiben.

    Du kannst nicht dem Finanzamt melden, dass du eine Software für drei Jahre nutzt, und dann drei Jahre lang 1854 € abschreiben, die Software dann aber doch nur zwei Jahre nutzen.

    Entweder du nutzt die Software über drei Jahre und schreibst sie ab, oder wenn du sie weniger als drei Jahre nutzt, kannst du sie gar nicht abschreiben.

    Das Problem ist folgendes: Es gibt Software, die sehr teure Lizenzen hat, zum Beispiel für Banken.

    Nehmen wir mal an, eine Bank kauft eine Softwarelizenz für eine Million. Dann kann die Bank die vollen Kosten für die Lizenz im Jahr abschreiben. Nun könnte die Bank aber hingehen und die Lizenz nach einem Monat kündigen, aber trotzdem den vollen Betrag abschreiben.

    Daher sagt der Gesetzgeber bzw. das Finanzamt: Wenn du abschreiben willst, musst du die Software für drei Jahre nutzen, oder du kannst sie nicht abschreiben.

    Nutzt du eine Software weniger als drei Jahre, gilt sie als geringwertiges Wirtschaftsgut und du kannst sie nur mit Ausnahmen und Absprache mit dem Finanzamt abschreiben. Das ist möglich, aber nur in Ausnahmefällen bei kleinen Unternehmen.

    Ich verstehe immer gar nicht, wie man sowas auch noch schönreden kann.

    So sind nun mal die Gesetze in Deutschland und deswegen wird das auch so gemacht von Unternehmen.

  • Ja genau mir gehts auch ums Zeichnen, aber nicht grundsätzlich. Braucht man eine 3D Maus unbedingt? Ich hab halt bisher immer mit dem iPad gezeichnet und da frage ich mich ob man das Grafiktablett notgedrungen braucht?

  • Ja genau mir gehts auch ums Zeichnen, aber nicht grundsätzlich. Braucht man eine 3D Maus unbedingt? Ich hab halt bisher immer mit dem iPad gezeichnet und da frage ich mich ob man das Grafiktablett notgedrungen braucht?

    Nein, du brauchst keins von Beiden. Du kannst alles am PC auch per Maus und Tastatur erledigen. Wobei das Zeichnen mit einem Grafiktablett natürlich einfacher sein kann und auch die 3D-Maus, bzw. Spacemaus, erleichtert dir die Navigation ein wenig. Am Ende ist es aber Gewohnheitssache. Ich habe auch keins von beiden. Ich liebäugle zwar ein wenig mit der Spacemaus, damit soll die Navigation im 3D-Programm wesentlich einfacher gehen, so rotieren, zoomen usw., aber sie ist halt doch recht teuer, um es auszuprobieren und dann vielleicht festzustellen, dass man Maus und Tastatur schon sehr stark gewohnt ist.

    Das ist wieder so eine Sache, da musst du ein wenig deine Gewohnheiten kennen. Wenn du immer auf dem iPad gezeichnet hast, dann kann ich mir allerdings schon vorstellen, dass dir da ein Grafiktablett besser von Hand geht. Zumal ja auch dann die Druckempfindlichkeit auch die Strichstärke manipuliert usw.

    • Offizieller Beitrag

    Nein, deine Firmenphilisophie hat über nichts mit deutschen Gesetzen zu tun, es ist schlicht diene Meinung und die geht konträr mit sehr sehr vielen anderen, ob du das glauben willst oder nicht.

    Das ist Unsinn. Dass kann man sehr schnell und leicht im Internet nachlesen. Das Steuerrecht ist keine Firmenphilisophie .


    Es gibt genug Quellen im Internet wo man sehr leicht nachlesen kann wie man Software abschrieben muss und was man dabei beachten muss. Ich hab auch den Eindruck es interessiert dich eigentlich gar nicht du willst einfach nur dogmatisch im Recht bleiben.


    Egal was ich schreibe; Du Argumentierst, weil andere deiner Meinung sind, bin ich im unrecht. Sorry aber so macht eine Diskussion mit dir keinen Sinn.


    Deswegen bin hier auch raus, es interessiert dich ja wie gesagt überhaupt nicht wie man Software abschreiben muss oder. Es geht dir ums recht behalten aber ohne tatsächliche Argumente gegen dass zu sagen was ich geschrieben hab. Du hast nicht mal gesagt gesagt was falsch an meiner Beschriebung war du nur gesagt sie ist pauschal falsch.


    Daher weiße ich einfach auf einen Link wo alles auch nochmal geschrieben steht: https://sevdesk.de/ratgeber/bu…0von%20f%C3%BCnf%20Jahren.


    Damit das ist Thema für mich durch.

  • Das hat nichts mit dem zu tun, was du von mir zitiert hast, zum wiederholten mal.


    Ich weiß auch wirklich nicht was das soll...

  • Die ganzen großen... sind nur so groß und berühmt geworden weil diese etwas anderes gemacht haben, wozu die anderen nicht in der Lage waren. Ich finde schon das, dass Rad jedes mal neu erfunden werden soll, weil sonst wären wir noch immer bei dem Holzrad und nicht wie heute bei dem Rad mit Gummi :)

    Wenn dir jemand sagt das du damit kein Erfolg haben wirst, wird diese Person keine Ahnung davon haben weil jene selbst nicht dazu imstande ist sich selbst zu übertreffen. Trotzdem brauchst man ein Konzept das sich von allem anderen abhebt.


    Man schaue sich mal in der Vergangenheit die Odyssey zu den "Battle Royales" an. So viele Spiele haben das einfach kopiert (weil vielleicht zu uninspiriert oder aus Faulheit) und fast alle sind daran zu Grunde gegangen. Nur weil man auf "andere" hört, hört man dann auf die falschen anderen die genau die gleichen Fehler gemacht haben.


    Wenn man Erfolgreich sein möchte, MUSS man genau das anders machen! Das ist das Prinzip von Erfolg. Nicht kopieren, sondern neu und anders machen! Ich möchte eine Weiterentwicklung von MMORPG machen, weil ich sehe was in der Branche falsch läuft und das macht auch kein Spass mehr. Alternativen gibt es nicht, weil die sich gefühlt gegenseitig kopieren. Ich habe auch kein Interesse die anderen Spiele zu kopieren, und wenn ich es machen wollen würde. Würde ich von Anfang an scheitern, weil die anderen Spiele da vom Inhalt und Erfahrung weiter voraus sind. Eine andere Sache ist es, sich davon inspirieren zu lassen (man nimmt sich das gute und lässt das schlechte weg). Was mein Spiel von allen anderen abhebt ist der "aktive Rollenspiel" teil. Fast alle spiele sind nur passiv. Die Spieler müssen das spielen neu lernen, aber dafür gibt es unendlich eigenen Content. Tschüss mit den ganzen Addons/Kapiteln usw.



    Komischerweise sind die Spiele, die vieles anders machen und ganz neue Wege gehen, die erfolgreichsten!

    Nicht die Spiele die dann gefühlt 1.000.000 mal existieren und sich quasi nur der Name, die Texturen und ein paar wenige Dinge ändern.


    Mein Vorteil ist das ich genug Erfahrung gesammelt habe das so zu machen das es ein Erfolg wird. Ich weiss genau was ich brauche und wie ich das mache. Nur nicht wie ich das in der Unreal Engine korrekt für eine performante Netzwerkkommunikation umsetzten kann.



    Ein weiteres Thema ist auch Erotik in Spielen. Das ist ein riesiger Markt der komplett von den meisten Spielen ignoriert wird und das möchte ich auch anders machen. Ich finde es falsch wenn man Kinder finanziell melken tut (also deren Eltern), nur um möglichst eine große Masse an Spielern ansprechen zu wollen.

    Da muss man sich entscheiden ob man das eigene Spiel mit Qualität (für weniger geeignet) oder Quantität (für alle, aber langweilig) entwickelt. Mein Bestreben ist Qualität. Weil die Quantität zwar "vielleicht" finanziell attraktiver ist, aber mehr Spieler bedeutet auch mehr Probleme! Vor allem wenn es dann um das Cheaten und allgemeine toxische Verhalten geht. Hinzu kommt das bei Quantität musst du das Spiel so breiiiiiit aufstellen das es Seelenlos wird... siehe diverse Spiele ohne deren Namen zu nennen! Da hat man ständig das Gefühl das hat man schon mal gesehen und zwar mehrfach!

  • Wer hat dir denn den Blödsinn eingeredet? Ich meine, anders machen ist das Eine, dass es auch funktioniert, das Andere. Du kannst etwas noch so sehr anders machen, wenn es nicht funktioniert, und dafür gibt es sehr viele Beispiele auch in der Spielebranche, dann wirst du auch nicht erfolgreich.

  • Genauso schaut's aus. Man merkt das du ein erweitertes Mindset hast und auch deine Leidenschaft dahinter und deswegen bin ich auch davon überzeugt das du das genauso realisieren wirst. Falls du mir irgendwelchen Input empfehlen kannst an Büchern usw kannst du mich sehr gerne anschreiben. Bin immer offen mein Wissen immer weiter auszubauen und du hast bestimmt was auf Lager was ich noch nicht kenne 8)

  • Genauso schaut's aus. Man merkt das du ein erweitertes Mindset hast und auch deine Leidenschaft dahinter und deswegen bin ich auch davon überzeugt das du das genauso realisieren wirst. Falls du mir irgendwelchen Input empfehlen kannst an Büchern usw kannst du mich sehr gerne anschreiben. Bin immer offen mein Wissen immer weiter auszubauen und du hast bestimmt was auf Lager was ich noch nicht kenne

    Bleib du bitte auch mal etwas realistisch. Was passiert, wenn man Menschen immer wieder einredet, dass sie alles können, egal wie sie es machen, sieht man an unserer derzeitigen Regierung. Die machen auch alles anders und am Ende steht die reine Katastrophe.

    Man sollte nicht immer wieder sagen, klar geht das, ein Flugzeugträger mit Flügeln kann locker fliegen oder so. Ein wenig Realismus muss auch schon noch dabei sein, ansonsten hast du am Ende einen Haufen Menschen, die ständig versagen und gar nicht wissen, warum das so ist.

  • Das kannst du doch unmöglich ernst meinen, Anhand deiner Inventar Diskussion und deiner Webseite zum Spiel ( https://exaran.com ) kannst du doch nicht glauben das du da das Ding produziert.


    Das ist doch eine absurde Selbstüberschätzung.


    Ich meine du kannst natürlich ewig weiter träumen, aber es wäre doch sinnvoller sein eigenes Können erstmal richtig einzuschätzen.

  • Genauso schaut's aus. Man merkt das du ein erweitertes Mindset hast und auch deine Leidenschaft dahinter und deswegen bin ich auch davon überzeugt das du das genauso realisieren wirst. Falls du mir irgendwelchen Input empfehlen kannst an Büchern usw kannst du mich sehr gerne anschreiben. Bin immer offen mein Wissen immer weiter auszubauen und du hast bestimmt was auf Lager was ich noch nicht kenne 8)

    Einfach die Spiele spielen die gut gehen, ebenso die nicht gut gehen und daraus dir die Gedanken machen wie du das besser machen kannst. Die Spiele nicht nur spielen, sondern analysieren!


    Sofern ich das noch schaffe, hoffe ich das ich bis ende des Jahres mein ersten Gameplay Trailer habe. Bin aktuell dabei alles soweit zu polieren damit das soweit gut aussieht und auch funktioniert.


    Ich möchte eben alles anders machen, weil mich das an den meisten Spielen stört. Mal schauen wie sich Exaran dann machen wird. Ideen usw. zu haben ist ja nur eine Seite, die Spieler müssen das ganze noch zocken wollen. Da ich in den Rollenspielbereich gehe, ist da Toleranz der Spieler deutlich höher als in anderen Bereichen.



    Einfach ein Spiel machen was es so nicht gibt und dann hast du deine Nische gefunden. Egal was du machst, es wird immer welche geben die dir das schlecht reden wollen, da einfach darüber stehen und weiter machen. Du wirst im laufe der Entwicklung immer an Punkte kommen wo du das ganze am liebsten hinwerfen möchtest. Aber genau da musst du weiter machen.

    Gehe, wenn du an dem Punkt bist, einige Schritte zurück und betrachte die Situation von einem anderen Standpunkt aus.


    Beispiel: Ich hatte großes Problem mit dem Inventar gehabt, also habe ich etwas anderes gemacht, was dem Inventar ähnlich ist. So konnte ich etwas ähnliches tun, was ich später auch für das Inventar verwenden kann. Sozusagen lernen über Querverbindungen!



    Für die Webseite habe ich keine Zeit gehabt, weil wenn man interne Strukturen macht, kann man nichts bildlich zeigen. Erst wenn die Weltgestaltung kommt usw. Da ich keinerlei finanzielle Mittel habe, muss ich also das nehmen was kostenlos ist. So schrecklich sieht das nicht aus aber es geht ja mehr um die Idee deines Spiels, als um die direkte Aufmachung. Alle wissen das man mit mehr Geld auch mehr optischen einbauen kann.